Thanks for being honest.

Der größte Teil der Beiträge auf diesem Blog handelt von Bands, die bei der Auswahl der Bandnamen eher kein glückliches Händchen bewiesen haben (diese sympathischen Schwaben zum Beispiel). Aber es gibt auch Bands, die haben da  alles richtig gemacht. Die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten: Smile and Burn mit Expectations:


Eben dieser Bandname war maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich die Band für mich entdeckt habe. Meine beste Freundin und ich hatten bei einem Gewinnspiel der bereits erwähnten, sympathischen Schwaben kurzfristig für das Monster Bash 2014 in München gewonnen. Innerhalb von einem halben Tag waren Fernbus-Tickets sowie zwei Betten in einem 34-Bett-Zimmer der Münchner Jugendherberge gebucht und die Taschen gepackt. Los gings nach München. Und es hat sich gelohnt.

Das Monster Bash war so ein Ein-Tages-Festival, das in der Zenith Kulturhalle in München stattfand. Das Line-up war unfassbar gut: NoFx, Boysetsfire, Alkaline Trio, Ignite, Itchy Poopzkid, Atlas Loosing Grip. Um nur mal die großen Namen zu nennen. Daneben gab es einige unbekanntere Überraschungen. Eine davon waren Smile and Burn. In irgendeiner Umbaupause haben sie auf einer kleinen Bühne neben der Hauptbühne gespielt. Ziemlich undankbarer Slot. 80% der Festivalbesucher fanden dann wohl doch den Soundcheck von boysetsfire interessanter. Aber wir nicht. Denn Smile and Burn waren mir wie gesagt im Vorfeld schon durch den Bandnamen aufgefallen und ich hatte schon ein bisschen in die beiden Alben „Flight Attempt of the Kiwi“ und „We didn’t even fight yet“ reingehört. Definitiv spannender als der Soundcheck von boysetsfire.

So spannend, dass wir sie uns  vor ungefähr einem Jahr nochmal angeschaut haben. Dieser Abend verlief absolut seltsam. Und das lag nicht an Smile and Burn, die echt gut waren. Auch nicht an Idle Class oder Atlas Loosing Grip, die mit vor beziehungsweise nach Smile and Burn  gespielt haben. Auch wenn der stark alkoholisierte Bassist von Atlas Loosing Grip schon ein bisschen irritierend war 😉 )

Wer schon mal im Elfer in Frankfurt war, der weiß: Das ist nicht groß. Das ist eher klein. Ziemlich klein. Was außerdem klein war? Das Publikum. Wir hatten uns im Vorverkauf Tickets gekauft (man weiß ja nie!) und waren damit wahrscheinlich die einzigen. Das ganze Publikum bestand aus etwa 20 Leuten (wobei ich nicht sicher sagen kann, wer davon zur Crew einer der drei Bands gehörte…) Wir standen natürlich in der ersten Reihe. Es gab ja auch nur eine. Eigentlich bin ich ein Riesenfan von kleinen Konzerten. Aber das war schon sehr klein. So klein dass man gefühlt mit der Band auf der Bühne stand. Aber Crowdsurfen hat trotzdem geklappt. Auch wenn der Sänger von Atlas Loosing Grip vom kompletten Publikum von einer zur anderen Seite des Raumes getragen werden musste. Trotzallem ein echt gutes Konzert. Also solltest du mal die Möglichkeit haben, Smile and Burn (oder auch Atlas Loosing Grip) live zu sehen, nutze sie auf jeden Fall! 😉

Nach dem Konzert habe ich noch erfolgreich den Chip fürs Parkhaus verloren. (Irgendwie hab ichs nicht so mit dem Parken bei Konzerten beziehungsweise Festivals….) Den suche ich heute noch. Immerhin will ich meine 25€ wieder haben!! Außerdem war das Konzert im Januar. Während in Frankfurt überhaupt kein Schnee lag, ist bei mir zuhause das Schneechaos ausgebrochen, weshalb mein kleiner roter Fiat und ich es nicht mehr ganz zurück geschafft haben. Aber wozu hat man denn Eltern? Richtig. Damit sie einen nachts um 4 auf eingeschneiten Parkplätzen abholen!

Daran erinnert mich dieser Song (mein Lieblingssong von Smile and Burn;)). An einen Abend, der gleichzeitig unfassbar gut und unfassbar beschissen war.


Noch eine Monster Bash-Entdeckung (die übrigens auf der selben Mini-Bühne mit etwa genauso undankbarem Publikum gespielt hat)

Und noch ein „Auf dem Rückweg vom Konzert“-Fail (die 40€ sehe ich garantiert nicht wieder)

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Thanks for being honest.

3 Gedanken zu “Thanks for being honest.

  1. Mein Freund und ich waren letztens bei den Donots zum Konzert und als „Smile and Burn“ als Vorband angekündgt wurde, schaute ich mir ihre Facebook-Seite an. Ich sah nur ein Bild, auf dem der Sänger mit schwellender Halsvene ins Mikro schrie. Ich schloss sofort die Seite und befürchtete ganz, ganz Schreckliches.
    Ich war dann extrem positiv überrascht, mit welcher Musik sie tatsächlich um die Ecke kamen. Sie erinnern mich eher an eine amerikanische Highschool-Punkrock-Band. Wir haben dann gleich mal das aktuelle Album gekauft. 🙂

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    1. Und jetzt stell dir mal vor, der Sänger inklusive schwellender Halsvene steht einen Meter von dir entfernt und brüllt dir gefühlt direkt ins Gesicht 😀 War leicht beängstigend, aber trotzdem ein echt gutes Konzert!

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