Da steht ja,ja,ja – aber nein. Nicht mit mir.

Ja,ja,ja die lieben guten Vorsätze – aber nein nicht mir. Was für eine Überleitung ;). Einer meiner Vorsätze war es ein bisschen fleißiger zu sein, was diesen Blog angeht. Das hat ja bisher super geklappt. Nicht. Der letzte Beitrag liegt auch schon wieder drei Wochen zurück und Teile dieses Beitrages gammeln etwa genauso lange in den Untiefen meines Laptops vor sich hin. Trotzdem bin ich nicht zum Veröffentlichen gekommen. Aber besser spät als nie. Die Klausuren sind rum, das Büro hat mich wieder. Trotzdem jetzt nochmal als kleiner Rückblick auf meine Klausurenphase- wie im letzten Beitrag angekündigt – die zweite Motivationshilfe beim Lernen: Jennifer Rostock mit Mein Mikrofon:


Um direkt mal ein häufig auftretendes Missverständnis aufzuklären, ja die Frau im Video ist die Frontfrau von Jennifer Rostock. Und ja, sie heißt auch Jennifer. Aber nicht Jennifer Rostock sondern Jennifer Weist. Und aus Rostock kommt auch keines der Bandmitglieder. Ich gebe zu, ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich da durchgeblickt habe. Die Entstehung des Bandnamens hat dann aber doch wieder mit Jennifer Weist zu tun. Sie wurde sie von einem Freund, mit dem sie sich in Rostock getroffen hatte, als „Jennifer Rostock“ in dessen Handy eingespeichert. Und fertig war der Bandname. So schnell kanns gehen.

Jennifer Rostock waren mir noch aus meiner Twilight-Phase ein Begriff. Ja, ich gebe zu, ich fand glitzernde Vampire und muskulöse Werwölfe eine Zeit lang ziemlich toll. Zu meiner Verteidigung: die Soundtracks zu den Filmen sind ziemlich gut. Und auf den New Moon-Soundtrack ist als einzige deutsche Band Jennifer Rostock vertreten. Mit „Es tut wieder weh.“ Dieser Song ist so ganz anders als „Mein Mikrofon“: nicht laut, schrill und rebellisch sondern eher ruhig, düster und traurig. Diese beiden Songs zeigen ganz gut, was Jennifer Rostock meiner Meinung nach ausmacht: die Bandbreite der Songs. Von laut bis leise, vom Rocksong bis zur Ballade: all das füllt Jennifer Weist mit ihrer Stimme aus, ohne dass es auch nur einmal gestellt oder erzwungen wirkt. Irgendwie erinnert mich ihre Stimme an eine ziemlich coole Mischung aus Judith Holofernes (Wir sind Helden) und Stefanie Klos (Silbermond). Die Texte sind unkonventionell. Man muss die Songs mehrfach hören, um die Bedeutung dahinter zu erkennen.

Während dem Lernen habe ich hauptsächlich das Album „Schlaflos“ gehört. Das gibt’s bei Spotify auch als kommentierte Version. Es ist ganz interessant zu hören, was die einzelnen Bandmitglieder selbst über ihre Songs denken. „Mein Mikrofon“ war übrigens der Grund dafür, dass ich dümmlich grinsend in meiner Englischklausur saß. Die Klausur war jetzt eher weniger Grund zur Freude, aber ich hatte einen unglaublichen Ohrwurm von dem Song und hatte deshalb trotz allem gute Laune und musste vor ich hin grinsen. Oh Gott. Bitte sag mir nicht, dass ich da die einzige bin.

Viel Spaß beim Reinhören!:)


Mehr Filmsoundtrack gibt es hier.

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Da steht ja,ja,ja – aber nein. Nicht mit mir.

2 Gedanken zu “Da steht ja,ja,ja – aber nein. Nicht mit mir.

  1. Keine Sorgen, da bist du bestimmt nicht die einzige 😀 ich laufe manchmal durch die Gegend und muss wegen einem guten Ohrwurm auch einfach grinsen. Am liebsten würde ich dann immer die Arme ausbreiten und mich im Kreis drehen 😀 das klingt noch viel bescheuerter!

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