I know it’s crazy to believe in silly things. But it’s not that easy – Interrail #1

Ein bisschen Fernweh habe ich immer. Kennst du das, wenn man Leute mit Koffer in der S-Bahn sieht und sich automatisch fragt, wo sie wohl hinwollen? Im Moment ist es besonders „schlimm“ mit dem Fernweh: Einerseits stecke ich momentan bis zur Nase in meinen Prüfungsvorbereitungen. Andererseits war ich vor einem Jahr mit einem Interrail-Ticket in Europa unterwegs. Gruselig, wie schnell ein Jahr vergeht. Und – wie könnte es anders sein – verbinde ich mit dieser Zeit eine ganze Reihe von Songs. Deshalb werde ich ab jetzt immer wieder Teile meiner „Interrail-Playlist“ mit dir teilen. Viel Spaß damit! Los geht’s mit einem eher nachdenklichen Song: High Hopes von Kodaline:

„Broken bottles in the hotel lobby
Seems to me like I’m just scared of ever feeling it again
I know it’s crazy to believe in silly things
It’s not that easy

I remember it now, it takes me back to when it all first started
But I only got myself to blame for it, and I accept the now
It’s time to let it all go, go out and start again
But it’s not that easy

But I’ve got high hopes, it takes me back to when we started
High hopes, when you let it go, go out and start again
High hopes, ooohhh when it all comes to an end
But the world keeps spinning around

And in my dreams, I see the ghosts of all the people who’ve come and gone
Memories, they seem to show up so quick but they leave you far too soon
Naive I was just staring at the barrel of a gun
And I do believe in

I’ve got high hopes
It takes me back to when we started
High hopes, when you let it go, go out and start again
High hopes, ooohhh when it all comes to an end
But the world keeps spinning
And the world keeps spinning around

High hopes, it takes me back to when we started
High hopes, when you let it go, go out and start again
High hopes, ooohhh
And the world keeps spinning
Yeah this world keeps spinning
How this world keeps spinning around“


„High Hopes“ ist einer dieser Songs, die das scheinbar Unmögliche schaffen: auf der einen Seite nachdenklich und melancholisch, auf der anderen motivierend und aufbauend. Hohe Erwartungen. Und dann geht alles in die Brüche. Plötzlich scheint alles vorbei zu sein. Aber die Welt dreht sich weiter. Das Leben geht weiter. Irgendwie geht immer alles weiter. Also geh raus und fange von vorne an. Diese schöne Botschaft in Kombination mit der wunderbaren Stimme von Steven Garrigan macht den Song zu etwas ganz Besonderem. Seltsamerweise ist High Hopes auch Teil des Soundtracks eines Films, in dem man den Song irgendwie nicht erwarten würde: Fack Ju Göthe. Aber der Song ist definitiv mehr als Hintergrundmusik.

Woher kommt der Song? Für mich kommt der Song aus Toulouse. Einer unserer Interrail-Stationen. Es war ein sehr heißer Tag. Wir hatten den ganzen Morgen mit nichts anderem verbracht, als an der Rhone zu sitzen, Baguette mit Tsaziki zu essen und französische Bauarbeiter dabei zu beobachten, wie sie einen etwa 20m langen Bauzaun aufbauen. Oder es zumindest versuchten (Ich bin wirklich handwerklich unterbegabt, aber selbst ICH hätte das besser hinbekommen. Die waren zu dritt. Und haben den ganzen Vormittag gebraucht. Das sagt schon alles.) Weil wir nur einen Tag in Toulouse verbracht haben, haben wir dann beschlossen, dass wir nochmal irgendetwas kulturell bedeutsameres als einen Bauzaun sehen sollten. So sind wir im Jardin Japonais gelandet. Also der Garten war so… naja ein Garten halt. Im Gras liegend (außer Sichtweite dieser Security-Menschen – Warum zur Hölle darf man in Parks nicht auf der Wiese legen? Warum?) habe ich dann mit meiner Reisebegleitung iPods getauscht. Ich mache das total gerne. Sag mir, was du für Musik hörst und ich sag dir, wer du bist 😉 So habe ich High Hopes entdeckt. Im Toulouser Jardin Japonais. Und jedes Mal, wenn ich den Song jetzt höre, bin ich wieder dort.

Solltest du keine Ahnung haben, was dieses ominöse Interrail-Ticket ist, hier die Kurzfassung: Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: ein Ticket für 21 Tage. Mit diesem Ticket können alle europäischen Zugverbindungen genutzt werden. Einzige Bedingung: Es gilt nicht im Wohnsitzland, also in unserem Fall Deutschland. Mit diesem Stück Papier, das ein bisschen an eine Werbebroschüre erinnert, kann man so unglaublich viel sehen, erleben, entdecken, ausprobieren, kennenlernen. Bei uns waren es 9 Städte in 3 Ländern und unfassbare 4.494 km mit dem Zug. Also solltest du diesen Sommer noch nichts vor haben, dann unbedingt ein Ticket bestellen und auf den Weg zum nächsten Bahnhof machen. Jetzt. Sofort. Worauf wartest du noch?!

Viel Spaß beim Koffer packen 🙂

….und in das Musikvideo reinschauen nicht vergessen 😉 Lohnt sich!

High Hopes – Kodaline

Infos zum Interrail-Ticket:

Interrail

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I know it’s crazy to believe in silly things. But it’s not that easy – Interrail #1

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