Get up and move – don’t make me act a fool.

Eigentlich hatte ich nicht vor meine Beiträge auf diesem Blog in Kategorien zu packen. Jetzt habe ichs doch getan:) Los geht’s mit der Kategorie Cover mit Bounce in der Version von Sandra Nasic (im Original von Sarah Connor).

Said you’re going with your boys today and
Don’t worry ‚cause I’ll be home late
But I know you’re cheatin‘ out there, creepin‘
You’ve been freakin‘ baby 
So let me tell you how it’s going to be, yeah
And you can run your game but not on me boy
So who the hell are you trying to kid
You know this is what I did, I


I called your pager and your two-way boy but no response
Start looking and I found you in some other’s arms
Don’t try to front boy ‚cause I saw you there with my own eyes
Just get your stuff boy ‚cause I’m tired of hearing all your lies


Bounce baby out the door
I ain’t gon‘ take this no more
Bounce baby out the door
Get up and move
Don’t make me act a fool
Bounce baby out the door
I ain’t gon‘ take this no more
Bounce baby out the door
Get up and move
Don’t make me fool
Just bounce!


Baby boy, I know you’ll never find – No stuff as good as mine
She can’t work you like I did
You can look but you know I got that good shit, ah
I know that you hating it
But you better stay with the one you’re with
You made your bed and now you have to sleep in it

I called your pager and your two-way boy but no response
Start looking and I found you in some other’s arms
Don’t try to front boy ‚cause I saw you there with my own eyes
Just get your stuff boy ‚cause I’m tired of hearing all your lies!

Bounce baby out the door
I ain’t gon‘ take this no more
Bounce baby out the door
Get up and move
Don’t make me act a fool
Bounce baby out the door
I ain’t gon‘ take this no more
Bounce baby out the door
Get up and move
Don’t make me act a fool

Can’t feel more

I’m gonna take my heart and give it to someone else away

I’m gonna give it away.“


Ein Cover ist nicht gleich ein Cover. Für mich ist ein Cover mehr als nur einfach ein nachgesungener Song, den irgendwer auf Youtube hochlädt. Covern heißt nicht nur imitieren, sondern interpretieren. Covern bedeutete für mich, dass man auf dem Originalsong aufbaut: Den Kern des Songs zu erhalten, aber dennoch seinen eigenen Stil mit einzubringen, das ist meiner Meinung nach des Geheimnis eines guten Coversongs.

Im letzten Jahr gab es eine Musiksendung auf Vox, die auf dieser Idee des neu Interpretierens aufbaut. Bei Musiksendungen im Fernsehen musste ich bis jetzt immer zuerst an das Musikantenstadl, DSDS oder noch schlimmer die Helene Fischer Show denken (passend zum Thema, falls du es noch nicht kennst, Noel Gallaghers Kommentar zu Helene: http://www.welt.de/kultur/pop/article138504435/Wir-quaelten-Noel-Gallagher-mit-Helene-Fischer.html). Aber mit „Sing meinen Song“ hat Vox bewiesen, dass es auch anders geht. Sieben Musiker in Südafrika. Jede Sendung ist einem von ihnen gewidmet. In dieser Sendung covern die anderen Teilnehmer jeweils einen seiner Songs. Die Mischung war mehr als interessant. Von Jazz über Volks RocknRoll bis hin zu handfestem Rock war alles vertreten. Initiiert wurde das ganze von Xavier Naidoo. Mit dabei waren außerdem Andreas Gabalier, Roger Cicero, Sasha, Sarah Connor, Newcomer Gregor Meyle (der durchaus mit seinen weitaus bekannteren Kollegen mithalten konnte!) und eben Sandra Nasic von den Guano Apes. Und auch wenn Xavier Naidoo jetzt nicht der talentierteste Moderator ist, waren die Sendungen immer spannend anzusehen. Jeder der Musiker hat sich immer wieder von einer neuen Seite gezeigt.. Außerdem war die Runde sehr entspannt und authentisch. Ein tolles Konzept mit vielseitigen Künstlern. Letzte Woche gab es dafür verdienterweise einen Echo in der Kategorie „Medienpartner des Jahres“.

Sarah Connor und Sandra Nasic waren die einzigen beiden Frauen in der Runde. Und unterschiedlicher hätten sie nicht sein können. Die Pop Queen und die Rockröhre. Man kann nicht bestreiten, dass Sarah Connor eine unglaublich tolle Stimme hat. Das hat sie auch in der Sendung immer wieder bewiesen – besonders mit ihrer Version von Gregor Meyles Song „Keine ist wie du“. Ihre Songs sind aber immer so… sagen wir mal gewöhnlich. Die Themen sind nicht sehr tiefgreifend. Oft kann man sogar von 0815-Texten sprechen (aber mit Texten hat es ja Sarah eh nicht so… :)).

So ist es auch bei „Bounce“. Ein Song, der so nebenher im Radio läuft. Mehr auch nicht. Was Sandra Nasic aus diesem Song raus geholt hat, ist beeindruckend. Nichts erinnert mehr an diesen Möchtegern-Hip-Hop-Beat. Heraus kam ein Song voller Power und mit mindestens genauso viel Gefühl. Als ich ihre Version das erste Mal gehört habe, hatte ich wirklich Gänsehaut. Sie gibt dem Song viel mehr Raum als im Original und macht ihn dadurch interessanter und abwechslungsreicher. Außerdem finde ich sie sehr sympatisch. Da hat sich fernsehgucken direkt mal gelohnt.

Im Mai geht „Sing meinen Song“ in die nächste Runde. Diesmal sind neben Xavier Naidoo Andreas Bourani, Hartmut Engler von Pur, Yvonne Catterfeld, Christina Stürmer, Daniel Wirtz, Sebastian Krumbiegel  und Tobias Künzel, beide von den Prinzen mit dabei. Das verspricht, wieder spannend zu werden, auch wenn diesmal mehr unbekannte Gesichter dabei sind. Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf viele neue Coverversionen. Bis es aber soweit ist, wünsche ich dir erstmal:

Viel Spaß beim Reinhören:)

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