Don’t ask me where to go – I’m not the one to follow.

Gestern gings nach einem Monat Pause endlich mal wieder auf ein Konzert. Passend dazu gibt’s die Blackout Problems mit How should I know?

„It’s not that simple as it might look for you,
I’ve tried, I’ve tried but my best was not enough,
to make up my mind, seemed like the hardest part to do,
Society tried to tell me what to do.

This left feels right,
This right feels wrong,
Own decisions take too long.
How the fuck should I know
What is wrong, what is right,
What’s to like or dislike,
A majority of assholes have the power to decide,
Don’t ask me where to go,
I’m not the one to follow,
Did we lose control
How the fuck should I know?

Left school at 18, ready for life to begin,
The path I chose looked different on the screen,
School’s never taught me, one of the most important facts,
„Always try to think before you act!“

This left feels right,
This right feels wrong,
Own decisions take too long.
How the fuck should I know
What is wrong, what is right,
What’s to like or dislike,
A majority of assholes have the power to decide,
Don’t ask me where to go,
I’m not the one to follow,
Did we lose control
How the fuck should I know?

Folgst du mir, wenn ich dir sage dass ich irgendwo hin will,
Wo so Entscheidungen wie die jemand zu folgen oder nicht,
Nicht allzu folgenschwer sind?
Mach ein Foto von mir, lösch es wieder,
Uns hat es nie gegeben,
Wetten dass in hundert Jahren keiner mehr meinen Namen kennt, Dass die in hundert Jahren wofür wir heute unser Leben
gäben niederbrennen,
Ich kenne keinen guten Grund, nur ein paar schlechte und einige
die lustig klingen.

This left feels right,
This right feels wrong,
Own decisions take too long.
How the fuck should I know
What is wrong, what is right,
What’s to like or dislike,
A majority of assholes have the power to decide,
Don’t ask me where to go,
I’m not the one to follow,
Did we lose control
How the fuck should I know?

Was nun richtig und was falsch ist.
Im freien Fall so ohne Fallschirm,
Wir können noch ein bisschen überlegen wie genau doch,
Wir kommen ganz sichter unten an.“


How the fuck should I know? Ja, woher zur Hölle soll man eigentlich wissen, was richtig ist? Wo es hingehen soll? Ich habe mich das besonders nach dem Abi gefragt. Nein. Das ist falsch. Eigentlich frage ich mich das immer noch. Kennst du diese Leute, die scheinbar den totalen Plan haben, wo sie hin wollen? Ich glaube die kennt jeder. Ich musste für meinen ersten Tag als frischgebackene Studentin so eine Art Steckbrief ausfüllen. Aber nicht so wie in diesen Diddle-Freundebüchern aus der Grundschule – meine Hobbies, meine Lieblingsfarbe und meine beste Freundin – Das wäre ja zu einfach gewesen. Es ging viel mehr um was anderes: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ Ja woher soll ich das denn wissen?! Und muss ich das überhaupt wissen? Das kann einen echt verrückt machen. Aber eigentlich glaube ich, dass es vollkommen normal ist, wenn man mit noch nicht mal zwanzig nicht den Zehn-Jahres-Plan zu Hause auf dem Flipchart stehen hat. Und mal ganz ehrlich: die meisten Leute, die so tun, als wüssten sie ganz genau, wo sie hinwollen, haben das entweder von Mami und Papi zugeflüstert bekommen oder haben das Gefühl, dass sie uns irgendwas vormachen müssten.

Ich glaube, ich brauche nicht mehr zu schreiben, wie ich den Song finde. (Ich tus aber trotzdem, ist ja schließlich mein Blog:)) Ich mag den Song total. Und auch wenn ich eigentlich kein Fan davon bin, Englisch und Deutsch in einen Song zu packen, passt hier das Feature mit Matze von Heisskalt auch ganz gut rein. (Wobei Matze wahrscheinlich auch schwedisch singen könnte, und es würde sich gut anhören :D)

Ich habe die Blackys das erste Mal in München live gesehen. Auf dem Monster Bash, für das wir Karten gewonnen hatten. Da sind sie ehrlich gesagt ein bisschen untergegangen. Auf einer mega kleinen Bühne zwischen Größen wie NoFx, Boysetsfire oder Alkaline Trio. Dann habe ich sie als Support von Heisskalt nochmal gesehen und war echt überrascht. Gestern waren wir dann auf ihrer ersten kleinen eigenen Tour und es war super. Und mega schön zu sehen, wie sehr sie sich gefreut haben, dass 193 Leute – „okay runden wir auf: 200“ – da waren. Wo sie doch – O-Ton Gitarrist Mario – schon bei 50 Leuten „eine Spezi aufmachen und sich damit begießen“ wollten. Diese Freude ist aufs Publikum überIch kann dir nur raten, wenn du die Chance haben solltest, die Jungs irgendwo live zu sehen: investiere die 10€ ! (noch ein Grund, wofür ich „unbekannte, kleine“ Bands liebe). Es lohnt sich.

Viel Spaß beim Reinhören:)

https://www.youtube.com/watch?v=GcNRVyBux9I

Und weil der Song so schön ist, von Kaffee handelt, das Video nur 900 Klicks hat und ich erst vor ein paar Wochen in Wien war (kann es noch mehr Gründe geben? :)): „For the Road„, live über den Dächern von Wien:

https://www.youtube.com/watch?v=fvEGSKL5yKo

 

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Ein Gedanke zu “Don’t ask me where to go – I’m not the one to follow.

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